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Closure-Verfahren
Zusammenfassung der Sicherheitsdaten
Das Closure™-Verfahren ist wie jeder medizinische Eingriff nicht für jeden geeignet und mit Risiken
und Komplikationen verbunden. Sie sollten sich von Ihrem Arzt beraten lassen um festzustellen, ob das Closure-Verfahren
für Sie geeignet ist und ob in Ihrem Fall ein besonderes Risiko besteht.
Anwendungsgebiete:
Das Closure™-System dient zur endovaskulären Koagulation von Blutgefäßen bei Patienten mit
oberflächlichem venösem Reflux.
Gegenanzeigen:
Patienten mit Thrombose im zu behandelnden Venenabschnitt.
VORSICHTSMASSNAHME: Bei Patienten mit einem Schrittmacher, internen Defibrillator oder einem anderen aktiven Implantat
sind der behandelnde Kardiologe und der Hersteller des aktiven Implantats zu konsultieren. Eine kontinuierliche Überwachung
des Patienten während des Eingriffs ist empfehlenswert. Nach dem Verfahren ist der Patient zu untersuchen
und das aktive Implantat zu überprüfen. Die Netzkabel und das montierte sterile Kabel dürfen sich
nicht in der Nähe des Schrittmachers oder der Ableitungen, des Defibrillators oder des aktiven Implantats
befinden.
ACHTUNG: Bei Patienten mit einem Aneurysma in dem zu behandelnden Venenabschnitt, kann die Venenwand im Bereich
des Aneurysmas dünner sein. Um eine Vene mit Aneurysma wirksam verschließen zu können, ist unter
Umständen über dem entsprechenden Abschnitt eine zusätzliche Tumeszenzinfiltration (Einspritzung
eines anschwellenden Mittels) erforderlich, wobei die Behandlung der Vene die Abschnitte proximal und distal zum
Aneurysmasegment einschließen sollte.
ACHTUNG: Im Hinblick auf den Einsatz dieses Katheters bei Patienten mit nachgewiesener peripherer Arterienerkrankung
liegen noch keine Daten vor. Bei Patienten mit ausgeprägter peripherer Arterienerkrankung sind dieselben
Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen wie bei einer herkömmlichen Venenligatur und herkömmlichem Venen-Stripping.
Potenzielle Risiken und Komplikationen:
- Zu den potenziellen Komplikationen gehören u. a. Gefäßperforation, Thrombose, Lungenembolie,
Venenentzündung, Bluterguss, Infektion, Missempfindung (Parästhesie), Hautverbrennungen.
- Bei der Behandlung von Venen, die sich dicht unter der Hautoberfläche befinden, kann es zu Hautverbrennungen
kommen.
- Das Missempfindungsrisiko ist größer, wenn die Behandlung an oder unterhalb der Wade geführt
wird.
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