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Was ist Radiofrequenzablation?
Die endovenöse Radiofrequenz(RF)ablation ist eine minimalinvasive Behandlungsalternative bei oberflächlichem
venösem Rückfluss. Hierbei wird durch den Einsatz radiofrequenter Energie Hitze erzeugt, die die erkannten
Stammvenen bzw. Perforansvenen verschließt und somit die Ursache von bestehenden Krampfadern behandelt.
Der VNUS ClosureFAST-Katheter zur Behandlung von oberflächlichem venösem Rückfluss erhitzt durch
radiofrequente Energie eine Heizspirale. Durch die Übertragung der Hitze auf die Venenwand wird die Eiweißstruktur
zerstört, diese kontrahiert und verursacht eine Schrumpfung und Verschluss der Vene.
Bei der Behandlung wird ein Katheter durch eine Punktion bzw. kleinen Hautschnitt in die erkrankte Venen eingeführt und
durch die Venen bis in die Leistenregion vorgeschoben. Radiofrequenzwellen erhitzen die Heizspirale in 20-sekündigen
Zyklen, um die Venen segmental in 7cm-Schritte zu erhitzen und zu verschließen. Nachdem ein Segment behandelt wurde,
wird der ClosureFAST-Katheter zurückgezogen. Dies wird über den kompletten Venenverlauf wiederholt, bis die gesamte
Vene verschlossen ist. Der menschliche Körper leitet den Blutfluss in gesunde Venen um und die Wiederherstellung der
normalen Blutzirkulation erleichtert die Rückbildung der oberflächlichen Venen. Die verschlossenen Venen bilden
sich in Bindegewebe um und werden bestenfalls vom Körper abgebaut.
Lebendstudie
Infrarotdarstellung der Erhitzung einer Vene im Gewebe mit dem ClosureFAST-Katheter durch eine Wärmebildkamara.
Bemerkenswert ist die Gleichmäßigkeit und limitierte Durchdringung der Erhitzung; die Temperatur fällt
nach 1,5 mm radial der Intima von 95° C auf 43° C.
Musterdarstellung der thermischen Gewebeablation von ClosureFAST im Vergleich mit Laser