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Überblick über Behandlungsmöglichkeiten
Vergleich zwischen Closure, Venen-Stripping und endovenöser Laserbehandlung
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Closure™ Verfahren |
Venen-Stripping und Ligatur |
Endovenöse Laserbehandlung (EVL) |
In einem randomisierten Vergleich nachgewiesene Vorteile gegenüber dem Venen-Stripping |
Raschere Wiederaufnahme normaler Aktivitäten3
Weniger Schmerzen, Blutergüsse und Beschwerden in der anfänglichen Erholungsphase3 |
Nicht zutreffend |
Es liegen keine randomisierten Vergleichsstudien vor. |
Nach 12 Monaten keine Krampfadern nachweisbar |
90 % der behandelten Beine4 |
85 % der behandelten Beine6 |
Keine Angaben |
Wiederaufnahme normaler Aktivitäten innerhalb von 24 Stunden |
89,1 % der Patienten7 |
Keine Angaben
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69,8 % der Patienten7 |
Wirkmechanismus |
Die direkt in die Venenwand abgegebene HF-Energie zerstört die Innenauskleidung der Venenwand
und führt zu einer Schrumpfung des Kollagens. In den folgenden Monaten wird die behandelte Vene
in Bindegewebe umgewandelt. Innerhalb von 6–12 Monaten nach dem Eingriff wird die fibrosierte
Vene resorbiert und ist sonografisch nicht mehr nachweisbar.8 |
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Die Laserenergie bringt das Blut zum Kochen. Eine durch den Laser erzeugte Dampfblase erwärmt
das restliche Blut in der behandelnden Vene und führt zu einem thrombotischen Verschluss.9 |
Postoperative Blutergüsse |
4%10 |
Nicht zutreffend |
38%10 |
Zufriedenheit der Patienten |
98 % der befragten Patienten würden das Verfahren im Freundeskreis weiterempfehlen.5 |
Keine Angaben
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Intraoperatives Feedback für den Arzt |
Der Arzt erhält während des Verfahrens ein Echtzeit-Feedback zu den entscheidenden Behandlungsfaktoren. |
Nicht zutreffend |
EVL-Systeme verfügen über kein intraoperatives Feedback. |
Informieren Sie sich näher über das Verfahren |
Weitere Informationen zum Closure™-Verfahren |
Weitere Informationen zu Venen-Stripping & Ligatur |
Weitere Informationen zur endovenösen Laserbehandlung (EVL) |
Verfahren zur Behandlung
sichtbarer Besenreiser und Krampfadern
Während das Closure-Verfahren (und alternative Therapien) zur ursächlichen Behandlung von venösem Reflux
eingesetzt werden, dienen andere Methoden häufig zur Behandlung sichtbarer Besenreiser und Krampfadern und bieten
eine vorübergehende Linderung. Besenreiser sind kleine, dünne Venen, die dicht unter der Hautoberfläche
liegen.
Kompressionsstrümpfe
Zur anfänglichen Behandlung kann man Kompressionsstrümpfe tragen oder die
Beine hochlegen. Durch die Kompressionsstrümpfe wird das Bein vom Fußgelenk bis zur oberen Wade oder
zum Oberschenkel zusammengepresst, wobei auf den Unterschenkel mehr Druck als auf den Oberschenkel ausgeübt
wird. Hierdurch werden Blutansammlungen, Schwellungen und Schmerzen vermindert. Sowohl das Hochlegen der Beine
als auch das Tragen von Kompressionsstrümpfen ist mit lästigen Anpassungen der Lebensführung verbunden.
Infolgedessen haben unabhängige Studien gezeigt, dass die Therapietreue bei dieser Behandlungsform gering
ist.
Kosmetische Laserbehandlung
Bei der kosmetischen Laserbehandlung wird die Laserenergie gezielt auf kleine, sichtbare
Venen angewendet, um diese zu erwärmen und zu verschließen. Sie sind dann nicht länger sichtbar.
Sklerotherapie
Bei der Sklerotherapie wird eine chemische Lösung in kleine und mittelgroße Venen nahe
der Hautoberfläche injiziert, so dass sich diese entzünden und letztendlich verschließen. Für
die Sklerotherapie sind oftmals mehrere Injektionen pro Arztbesuch und mehrere Arztbesuche erforderlich, bevor
die Venen verschwinden.
Phlebektomie
Bei der Phlebektomie (Häkchenmethode) werden mittelgroße bis große Krampfadern, die
dicht unter der Hautoberfläche liegen, chirurgisch entfernt. Hierzu wird ein mit einem kleinen Haken ausgestattetes
chirurgisches Instrument durch kleine Einschnitte in die Haut eingeführt, und die Venen werden abschnittsweise
herausgezogen. Das Verfahren wird häufig 10 bis 20 Mal je Bein wiederholt, bis alle sichtbaren Krampfadern
entfernt worden sind. Die Phlebektomie wird entweder als alleiniges Verfahren oder in Verbindung mit einer Behandlung
der Vena saphena durchgeführt.
1. Procedures performed at regional ACP Meeting, June 2001.
2. Data on File - VNUS Medical Technologies
3. Lurie, F, et al.Prospective randomized study of endovenous radiofrequency obliteration (Closure procedure) versus ligation and stripping in a selected patient population (EVOLVeS Study), J Vasc Surg 2003; 38(2):207-14.
4. Merchant RF, DePalma RG, Kabnick LS. Endovascular obliteration of saphenous reflux: A multicenter study. J Vasc Surg 2002;35:1190-6
5. Weiss RA, et al. Controlled Radiofrequency Endovenous Occlusion Using a Unique Radiofrequency Catheter Under Duplex Guidance to Eliminate Saphenous Varicose Vein Reflux: A 2-Year Follow-up, Dermatologic Surgery, Jan 2002; 28:1: 38-42
6. Jones L, et al. Neovascularisation is the principal cause of varicose vein recurrence: results of a randomized trial of stripping the long saphenous vein, Eur J Vasc Endovasc Surg, 1996; 12: 442-445
7. Morrison N. Presented at the Union Internationale de Phlebologie, Rome, September 2001.
8. Pichot O, et al. Role of Duplex Imaging in Endovenous Obliteration for Primary Venous Insufficiency. J. Endovasc Ther 2000; 7:451-9.
9. Proebstle TM, et al. Endovenous Treatment of the Greater Saphenous Vein with a 940 nm Diode Laser: Thrombotic Occlusion after Endoluminal Thermal Damage by Laser Generated Steam Bubbles, J Vasc Surg 2002; 35: 729-736.
10. Morrison, N. Poster presented at American Venous Forum Meeting, February 2003.