Arterien |
Blutgefäße, die sauerstoffreiches Blut VOM Herzen weg transportieren. (Venen
transportieren sauerstoffarmes Blut ZUM Herzen.) |
Kapillaren |
Sehr kleine Blutgefäße |
Katheter |
Im Zusammenhang mit dem Closure™-Verfahren: ein dünnes, 60 oder 100 Zentimeter
langes Instrument, das in der Vene bewegt wird und sie verschließt (verödet), indem über eine
Heizspirale Radiowellenenergie abgegeben wird. |
Closure |
Das Closure™-Verfahren ist eine ambulante Behandlung (Tageseingriff), die in Krankenhäusern,
Operationszentren und Arztpraxen durchgeführt wird. Die Behandlungsstelle wird normalerweise mittels Anästhesie
betäubt. Der Closure™-Katheter wird durch eine kleine Öffnung in die Vene eingeführt, wozu
häufig nur ein einziger Nadelstich erforderlich ist. Der Katheter überträgt Radiowellenenergie
auf die Venenwand, wodurch sie sich erhitzt, zusammenfällt und verschließt, während der Arzt den
Katheter segmental aus der Vene zieht. Wie bei anderen Veneneingriffen bestehen auch beim Closure™-Verfahren
Risiken und potenzielle Komplikationen. Es ist eine Beratung durch den Arzt erforderlich, um festzustellen, ob
dieses Verfahren im jeweiligen Fall geeignet ist oder ob vielleicht ein besonderes Risiko besteht. |
Gerinnsel |
Geronnenes Blut (d. h. ein dicker, zähflüssiger Blutklumpen) |
Kollagen |
Das wichtigste Protein im Bindegewebe. Wenn es erhitzt wird, schrumpft es und verdickt
sich. |
Farb-Duplex |
Ultraschallsystem, das mit Hilfe von Farbe die Richtung des Blutflusses anzeigt. Das ist
besonders nützlich für die Darstellung und Bewertung sowohl des tiefen als auch des oberflächlichen
Venensystems. |
Kompressionstherapie |
Konservative Behandlung der Veneninsuffizienz. Dabei werden Kompressionsstrümpfe,
die unterschiedlich starken Druck ausüben, verwendet, um die Durchblutung zu verbessern und die durch Veneninsuffizienz
verursachten Symptome zu lindern. Diese Therapie kann die Symptome vorübergehend lindern, beseitigt aber
nicht die zugrundeliegende Ursache der Erkrankung. |
Tiefe Venen |
Nicht oberflächliche Venen im Bein, denen die umliegenden Knochen und Muskeln guten
Halt geben. Sie transportieren das Blut direkt zum Herzen zurück. |
Tiefe Venenthrombose (TVT) |
Bildung oder Vorhandensein eines Thrombus bzw. eines Gerinnsels in einer tiefen Vene. |
Dilatation |
Erweiterung einer Vene aufgrund erhöhten inneren Drucks. |
Doppler |
Vom Arzt verwendetes Ultraschallgerät, um die Durchblutung in Blutgefäßen
zu beurteilen. |
Ödem |
Schwellung oder Entzündung, die durch Flüssigkeitsansammlung verursacht wird.
Tritt häufig in Beinen und an Fußgelenken von Personen auf, die an Veneninsuffizienz leiden. |
Elektrode |
In diesem Zusammenhang: Der ClosurePLUS™-Katheter ist mit mehreren Elektroden ausgestattet,
die Radiowellenenergie zum Verschluss bzw. zur Verödung der zu behandelnden Vene abgeben. |
Endovenös |
Innerhalb eine Vene |
Hämatom |
Eine Masse geronnenen Bluts in Organen, Geweben oder Körperhöhlen (Bluterguss). |
Insuffiziente Klappen |
Siehe Klappen |
Insuffizientes Gefäß |
Blutgefäß, das nicht ordentlich funktioniert. In den meisten Fällen schließen
sich die Klappen nicht vollständig. Dadurch kommt es zu einem Rückfluss des Bluts, der zur Entstehung
von Ödemen und Beinschmerzen beiträgt. |
Ligatur |
Operativer Verschluss eines Gefäßes mit Hilfe von Nähten oder Klammern. |
Lumen |
Das Innere eines Blutgefäßes |
Minimal invasiv |
Form des Eingriffs, bei dem an Haut und Organen so wenig Schaden wie möglich entsteht. |
Mikrophlebektomie |
Siehe Phlebektomie |
Okklusion |
Verschluss eines Blutgefäßes |
Parästhesie |
Taubes Gefühl oder Kribbeln, oft in Verbindung mit einer Schädigung der sensiblen
Nerven (Gefühlsnerven) |
Perforansvenen |
Venen, die als Verbindung zwischen den oberflächlichen und den tiefen Venen dienen. |
Phlebektomie |
Bei diesem in den 50er-Jahren entwickelten Verfahren werden erkrankte Venen durch eine
Reihe sehr kleiner Punktierungen oder Einschnitte mit Hilfe von speziellen Haken entfernt. Das Verfahren wird
normalerweise bei Krampfadern angewendet, die an oder dicht unter der Hautoberfläche liegen. |
Phlebologe |
Arzt, der auf die Behandlung von Venenerkrankungen spezialisiert ist. |
Prolaps |
Zustand, bei dem die Venenklappen nicht richtig schließen können, sodass es
zu einem Blutfluss in die falsche Richtung kommt. |
Hochfrequenzenergie |
Radiowellenenergie, die Hitze erzeugt, indem sie natürlich vorkommende Moleküle
in und um ein Gewebe stimuliert. Mit Hilfe von „HF“-Energie kann man je nach Temperatureinstellung
und Frequenz Gewebe schrumpfen, schneiden und/oder kauterisieren (wegbrennen). |
HF-Energie |
Abkürzung für Hochfrequenzenergie. |
Reflux |
Rückfluss. Reflux trägt zur Entwicklung von Krampfadern bei, wenn insuffiziente
Klappen in den Beinvenen das Blut zu den Füßen anstatt zum Herzen fließen lassen. |
Saphenofemorale Mündung |
Auch Krosse oder Venenstern genannt. Stelle nahe der Leistengegend, wo sich Rosenvene
(Vena saphena) und Oberschenkelvene (Vena femoralis) kreuzen. |
Rosenvenen |
Die Venae saphena, die auch als Stammvenen bezeichnet werden. Die längere der beiden
Stammvenen, die große Rosenvene (V. saphena magna) verläuft vom Innenknöchel des Fußgelenks
bis hin zur Leistengegend, während die kürzere, die kleine Rosenvene (V. saphena parva) vom Außenknöchel
des Fußgelenks über die Wade bis in die Kniekehle zieht. Probleme mit Klappen in diesen Venen fördern
oft die Entwicklung von Krampfadern (Varizen). |
Sklerotherapie |
Häufige Behandlungsmethode für oberflächliche Venen mit kleinem Durchmesser
(1–2 mm), wie z. B. Besenreiser. Der Arzt injiziert eine Flüssigkeit, z. B. hochkonzentrierte
Kochsalzlösung, wodurch die Auskleidung der Vene zerstört wird und die Vene zusammenfällt. |
Besenreiser |
Kleine Blutgefäße dicht unter der Hautoberfläche, die wie winzige, geschlungene,
bläulich bis rötlich gefärbte Linien aussehen. |
Stripping |
Operative Entfernung eines insuffizienten Gefäßes, galt lange Zeit als Goldstandard
für die Entfernung insuffizienter Rosenvenen. Beim Stripping einer Rosenvene wird normalerweise ein Einschnitt
in der Leistengegend gemacht und das obere Ende der Vene operativ abgebunden. Die Stripping-Sonde gleicht einer
dünnen Stange mit einem Metallknopf am Ende. Sie wird in die Rosenvene eingeführt und bis zum Knie durchgefädelt.
Ein zweiter Einschnitt wird in der oberen Wade gemacht. Die Stripping-Sonde wird dann an der Vene befestigt und
durch den zweiten Einschnitt herausgezogen. |
Oberflächliche Venen |
Venen, die dicht unter der Haut liegen. Da sie von den umliegenden Muskeln und Knochen
weniger gestützt werden, können sich in ihren Wänden Schwachstellen entwickeln, wodurch sie leichter
varikös werden als tiefe Venen. |
Thermoelement |
Ein Temperaturmesselement auf dem Closure™-Katheter, das die genaue Temperatur des
erhitzten Gewebes anzeigt. |
Thrombose |
Bildung oder Vorhandensein eines Thrombus bzw. eines Gerinnsels in einem Blutgefäß. |
Thrombus |
Blutgerinnsel, das ein Blutgefäß blockieren oder sich an die Gefäßwand
anheften kann ohne das Lumen (d. h., das Gefäßinnere) zu verschließen. |
Ulzeration |
Bildung eines Ulkus (Geschwürs) an der Haut. |
Ulkus (venöses) |
Läsion (Verletzung) der Haut, verursacht durch Entartung des Gewebes, meist verbunden
mit Entzündung und Nekrose (totes Gewebe). |
Klappen |
Gewebelappen in den Beinvenen, die sich öffnen und schließen, um das Blut daran
zu hindern, in die Gegenrichtung zu fließen. |
Valvuloplastik |
Operative Setzung einer Reihe von Nähten entlang der Klappenbasis. Dadurch können
die „Segel“ genannten Klappenkomponenten versteift, der Venendurchmesser verringert und ein Prolaps
(Vorfall) verhindert werden. Der Eingriff erfordert eine Vollnarkose, einen postoperativen Krankenhausaufenthalt
von 3–6 Tagen und eine Langzeittherapie mit Antikoagulanzien (gerinnungshemmenden Medikamenten). Zu den
möglichen Risiken gehören tiefe Venenthrombose, Infektionen und Blutergüsse. Bei Patienten, die
an primärer tiefer Veneninsuffizienz leiden, wurden Erfolgsraten von 63 % bis 80 % berichtet.1 |
Varizen (Krampfadern) |
Venen mit insuffizienten Klappen, die verlängert, erweitert, gewunden, ausgebuchtet
und verdickt sind. Geschätzte 10 % bis 20 % der Gesamtbevölkerung haben Varizen bzw. variköse
Venen. Frauen und Erwachsene ab dem Alter von 50 Jahren sind stärker betroffen.2 |
Vene |
Siehe venöse Gefäße |
Venöses Blut |
Blut, das zum Herzen zurückfließt, um Sauerstoff aufzunehmen. |
Veneninsuffizienz |
Geringer oder beeinträchtiger Fluss venösen Bluts von den Beinen und Füßen
zum Herzen, häufig charakterisiert durch Symptome wie Krampfadern, Schwellungen, Schmerzen, Hautveränderungen
und/oder venöse Ulzera. Ursache: Überdehnung der venösen Gefäße oder beschädigten
Klappen, wodurch es zu einem Blutrückstau kommt. Dieser Zustand kann auch durch eine tiefe Venenthrombose
hervorgerufen werden. Im Laufe der Zeit führt dies auch zur Schädigung anderer Klappen in den Venen
und beschleunigt den Fortschritt eines venösen Rückflusses. |
Venöser Reflux |
Siehe Reflux |
Venöse Gefäße |
Venen, die sauerstoffarmes Blut ZUM Herzen befördern. (Arterielle Gefäße
transportieren sauerstoffreiches Blut VOM Herzen weg.) |